Welche Art von Schule brauchen wir, damit Kinder nicht die Freude am Lernen verlieren? Damit sie Selbstvertrauen und Verantwortungsbewusstsein entwickeln? Damit sie aktive Mitglieder einer Demokratie werden können? In der strukturschwachen sächsischen Lausitz entwickelt eine kleine Gruppe junger Eltern das Konzept für eine freie alternative Grundschule: eine Schule, in der die Kinder im Mittelpunkt stehen und individuelles Potenzial gefördert wird. Es gibt keine Fächer und keine Noten. Die Kinder entscheiden selbst, was sie lernen wollen, und dürfen den Schulalltag mitbestimmen. „Morgen fängt heute an“ zeigt eine andere Art, Schule zu denken, und begleitet die Schulgründer:innen bei dem kräftezehrenden Prozess eines nahezu aussichtslosen Genehmigungsverfahrens und bei der leidenschaftlichen Umsetzung einer Vision in die Realität.

„Morgen fängt heute an“ zeigt die Vision einer alternativen Schule, in der Kinder frei entscheiden, was sie lernen wollen und in der Demokratie im Alltag gelebt wird. Der Film begleitet die jungen Schulgründer:innen bei dem kräftezehrenden Prozess, ihre Ideen Wirklichkeit werden zu lassen.

Ein 70-minütiger Dokumentarfilm über die Entstehung einer reformpädagogischen Grundschule, ist nach 1,5 Jahren Arbeit fertiggestellt. Er wurde als Ein-Mann-Projekt ohne Budget und mit minimalem Equipment realisiert. Begonnen aus Leidenschaft zum Dokumentarfilm und Interesse am Thema wuchs das Projekt zum Langfilm-Debut von Johannes Straßner als Regisseur, Produzent, Kameramann und Filmeditor.

Der Filmemacher Johannes Straßner beantwortet nach dem Film eure Fragen.