DIE WOCHE

Montag, 29.10.
Zeit für Utopien

19 Uhr in der Schwankhalle
Dokumentarfilm/96 Minuten.

Nachhaltigkeit ist das Schlagwort unserer Zeit. Zeit für Utopien zeigt lebensbejahende, positive Beispiele, wie man mit Ideen, und Gemeinschaftssinn viel erreichen kann. Eine inspirierende filmische Entdeckungsreise zu den Einsteigern in eine neue Gesellschaft.

 

Mehr Informationen und Trailer.

 

Montag, 29.10.

Madlove

21 Uhr in der Schwankhalle
Vortrag/Theaterstück/60 Minuten.

Ist es möglich im guten Sinne verrückt zu werden? Was wäre dafür ein sicherer Ort? Und wenn du dir deine eigene Anstalt entwerfen könntest, wie sähe die aus? ›Madlove‹ ist ein Langzeitprojekt der Künstler_innen James Leadbitter und Hannah Hull. Ziel ist es, die verrücktesten Zufluchtsorte zu bauen, die wir uns erträumen können.

Mehr Informationen.


Dienstag, 30.10.
Zeit für Stille

19 Uhr in der Schwankhalle
Dokumentarfilm/81 Minuten.

Zeit für Stille erforscht auf meditative Weise unsere Beziehung zu Stille, Geräuschen und dem Einfluss von Lärm auf unser Leben. Der Film nimmt uns mit auf eine faszinierende filmische Reise um die Welt: Von einer traditionellen Teezeremonie in Kyoto auf die Straßen der lautesten Stadt der Welt, Mumbai, während der wilden Festzeit. Der Film regt dazu an, Stille zu erfahren und die Wunder unserer Welt wahrzunehmen.

Mehr Informationen und Trailer.


 

Mittwoch, 31.10.

Eldorado

19 Uhr in der Schwankhalle
Dokumentarfilm/93 Minuten.

Markus Imhoof erzählt nach seinem herausragenden und u.a. mit dem Deutschen Filmpreis ausge­zeichneten Kinoerfolg „More than Honey“ erneut eine sehr persönliche Geschichte, um ein globales Phänomen erfahrbar zu machen. Seine Fragen nach Menschlichkeit und gesellschaftlicher Verant­wortung in der heutigen Welt führen ihn zurück zu den Erlebnissen seiner Kindheit und seiner ersten Liebe.

Mehr Informationen und Trailer.


Donnerstag, 1.11.

Sand im Getriebe

19 Uhr in der Schwankhalle
Spielfilm/30 Minuten/Deutsch.

Im Tagebau Hambach im Rheinland baut der Energiekonzern RWE seit über einhundert Jahren Braunkohle ab. Zurück bleibt eine vierhundert Meter tiefe Grube. Das größte von Menschenhand gemachte Loch in Europa. Die Bagger verschlingen Wiesen und Wälder – zweihundert Meter Landschaft verschwinden jedes Jahr in der Grube. Um das Abholzen zu verhindern, haben Umweltaktivisten den Hambacher Forst besetzt. Sie leben in selbstgebauten Baumhäusern. Doch wo heute noch ihr Baumhaus steht, soll schon in wenigen Jahren Braunkohle abgebaut werden.

Donnerstag, 1.11.

Wildes Herz

20 Uhr in der Schwankhalle
Spielfilm/90 Minuten/Deutsch.

Ein kleines Dorf in den Weiten Mecklenburgs. Geprägt vom politischen Wandel der letzten Jahrzehnte ist hier eine Band entstanden, die etwas zu sagen hat und das sehr laut. Feine Sahne Fischfilet um Jan „Monchi“ Gorkow ist heute eine der erfolgreichsten Punkbands in Deutschland und in den Augen des Staates „Vorpommerns gefährlichste Band“. Sie sorgt dafür, dass die Wüste weiterlebt und Mecklenburg noch nicht komplett im Arsch ist.

Mehr Informationen und Trailer.

 


Freitag, 2.11.

Cry Me A River
19 Uhr in der Schwankhalle
Theaterstück/60 Minuten/Englisch.

Cry Me A River ist ein Solo über innere und äußere Klimakatastrophen. Aus der Vielzahl an Stimmen, Meinungen, Diskussionen und Rhetoriken zum Thema Klimawandel baut sich Anna Mendelssohn einen assoziativ konstruierten Monolog, in dem sich Stimmen von Politikern, Wissenschaftlern, Chirurgen, Aktivisten, Dichtern und Tiefenökologen mit ihren persönlichen Reflexionen verweben. Sie weint. Und tanzt zwischendurch. Da die Thematik stark von Angst, Wut, Verzweiflung, Hoffnung und Trauer geprägt ist, werden diese Emotionen wenn nötig mittels Bio-Engineering chemisch reproduziert. Was haben meine Tränen mit jenen der Gletscher gemeinsam?

Mehr Informationen und Trailer.

Freitag, 2.11.
Jean Ziegler – Der Optismus des Willens
20 Uhr in der Schwankhalle
Dokumentarfilm/92 Minuten.

„Jean Ziegler – Der Optimismus des Willens“ ist ein kluges und hintersinniges Porträt des weltweit bekannten Globalisierungskritikers und Menschenrechtlers Jean Ziegler. Filmemacher Nicolas Wadimoff nähert sich dem umstrittenen Schweizer Soziologen und Weltbestsellerautor mit kritischer Empathie. Er geht mit Ziegler dahin, wohin dieser sonst nur alleine geht: zu seinen Zweifeln und Widersprüchen und zu seiner tief sitzenden Hoffnung, dass eine andere Welt möglich ist.

Mehr Informationen und Trailer.

Freitag, 2.11.
Coffee Konzert + Utopia-Party
ab 23 Uhr in der Schwankhalle

Party im Rahmen des Utopia Film Festivals. Zu Beginn spielt die Bremer Reggae-Band Coffee live. Danach wird musikalisch tanzbar!

Mehr Informationen.

 


Samstag, 3.11.

 Lesung mit Dietmar Dath
17 Uhr im Kukoon

Dietmar Dath liest aus seinem neuen Buch: Der Schnitt durch die Sonne.“ Sechs Menschen werden zusammengerufen, um zur Sonne zu reisen: eine Schülerin, ein Koch, ein Finanzberater, eine Mathematikerin, ein Gitarrist und eine Pianistin. Sie erfahren, dass es dort eine Zivilisation gibt, die anders ist als alles, was Menschen kennen. Mit neuen Körpern sollen sie drei große Aufgaben bewältigen und geraten dabei zwischen die Fronten eines gewaltigen Konflikts.

Mehr Informationen.

Samstag, 3.11.

Embrace
19 Uhr in der Schwankhalle
Dokumentarfilm/94 Minuten/OmU.

Taryn Brumfitt begibt sich auf eine Reise um den Globus, um herauszufinden, warum so viele Frauen ihren Körper nicht so mögen, wie er ist. Sie trifft auf Frauen, die ihre ganz eigenen Erfahrungen mit Bodyshaming und Körperwahrnehmung haben. Der Film inspiriert und verändert die Denkweise über uns und unsere Körper. Taryns Botschaft lautet: Liebe deinen Körper wie er ist, er ist der einzige, den Du hast!

Mehr Informationen und Trailer.

 

Samstag, 3.11.

The Green Lie
21 Uhr in der Schwankhalle
Dokumentarfilm/97 Minuten.

Umweltschonende Elektroautos, nachhaltig produzierte Lebensmittel, faire Produktion: Hurra! Wenn wir den Konzernen Glauben schenken, können wir mit Kaufentscheidungen die Welt retten. Aber das ist eine populäre und gefährliche Lüge. Gemeinsam mit der Greenwashing-Expertin Kathrin Hartmann zeigt Werner Boote („Plastic Planet“, „Alles unter Kontrolle“) in seinem neuen Dokumentarfilm, wie wir uns dagegen wehren können.

Mehr Informationen und Trailer.


Sonntag, 4.11.

Hamburger Gitter
18 Uhr im Kukoon
Dokumentarfilm/80 Minuten.

Die Dokumentation konzentriert sich auf den Umgang mit den Protesten und die staatliche Sicherheitspolitik. Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit und Pressefreiheit spielen in den Betrachtungen eine ebenso große Rolle wie die Veränderung der polizeilichen Strategien. Konnten während der Proteste Grundrechte außer Kraft gesetzt werden? Gibt es in der Judikative und Legislative Akteure und Überzeugungen, welche auf gewaltsame Proteste anders reagieren als in der Vergangenheit? Welche Methoden der „Ausnahmesituation G20″ in Hamburg könnten zur Normalität werden?

Mehr Informationen und Trailer.

 

Sonntag, 4.11.

System Error
20 Uhr im Kukoon
Dokumentarfilm/96 Minuten.

Es ist verrückt: Wir sehen die schwindenden Regenwälder und Gletscher, wissen um die Endlichkeit der Natur und sind dennoch wie besessen vom Wirtschaftswachstum. Warum treiben wir das Wachstum immer weiter, obwohl wir wissen, dass man auf unserem endlichen Planeten nicht unendlich wachsen kann?

Mehr Informationen und Trailer.