Anna Mendelsohn: Cry me a river

FREITAG, 2. NOVEMBER in der Schwankhalle.
Beginn um 19 Uhr.

 

Cry Me A River ist ein Solo über innere und äußere Klimakatastrophen. Aus der Vielzahl an Stimmen, Meinungen, Diskussionen und Rhetoriken zum Thema Klimawandel baut sich Anna Mendelssohn einen assoziativ konstruierten Monolog, in dem sich Stimmen von Politikern, Wissenschaftlern, Chirurgen, Aktivisten, Dichtern und Tiefenökologen mit ihren persönlichen Reflexionen verweben. Sie weint. Und tanzt zwischendurch. Da die Thematik stark von Angst, Wut, Verzweiflung, Hoffnung und Trauer geprägt ist, werden diese Emotionen wenn nötig mittels Bio-Engineering chemisch reproduziert. Was haben meine Tränen mit jenen der Gletscher gemeinsam?
Cry Me A River bewegt sich auf dünnem Eis zwischen inneren und äußeren Welten, zwischen dem Persönlichen und dem Politischen.

„Mendelssohn nimmt an einem langen Konferenztisch Platz und beginnt mit ihrem einstündigen so rasant wie virtuos vorgetragenen Monolog. … Anna Mendelssohn, das steht sehr bald fest, hat sich nicht den Klimawandel selbst, sondern die Rhetorik seiner Reflexion zum Thema gemacht. Sie stellt die Sprache aus, wie sie sich in einem bestimmten Zusammenhang darstellt, wenn genauer hingehört und auf Details geachtet wird.“ Helmut Ploebst, Der Standard

60min. Theaterstück. Premiere: 21. Mai 2010, Tanzquartier Wien, Österreich.